Regenschirme schützen besser als Rennen

Bleibt man trockener, wenn man durch den Regen rennt?

Physiker löst eines der letzten Rätsel der Menschheit

Wer im Falle eines plötzlichen Schauers den wichtigsten Begleiter überhaupt – den Regenschirm! – vergessen hat, muss improvisieren, um nicht völlig durchnässt zu werden. Zwar gibt es nur wenige Alternativen zum echten Regenschirm – höchstens ein Sonnenschirm wäre in solch einer Situation noch zugelassen – doch immer wieder sieht man sich Menschen der stets gleichen Taktik bedienen: dem Rennen. Oder zumindest dem schnellen Gehen. Dass diese Methode dem professionellen Regenschirm nicht das Wasser reichen kann, steht außer Frage. Doch immerhin besteht ja die Möglichkeit, weniger nass zu werden, weil ja allein die Zeit, die man im Regen verbringt, kürzer ist, wenn man läuft, statt zu gehen. Oder?

Keinen Regenschirm zur Hand – und nun?

Immer wieder sorgt diese Regenschutz-Alternative, die ja, genaugenommen, null Schutz bietet, für Diskussionen. Die einen sind Verfechter der Renn-Taktik, die anderen lächeln nur müde darüber und flanieren einfach weiter – nass würde man ja so oder so. Doch was stimmt nun? Bleibt man tatsächlich trockener, wenn man sich schnell durch den Regen bewegt? Oder ist es letztendlich völlig egal und man muss seine Kleidung nicht auch noch von innen Feuchtigkeit aussetzen, weil das Gerenne im Regen zwangsläufig zu einem Schweißausbruch führt – besonders in Anzug und Krawatte respektive im Kostüm?

Italiener beschäftigt sich mit Regen-Dilemma – und Regenschirmen

Ein Physiker der Universität Brescia widmete sich bereits vor einigen Jahren eindringlich dieser existenziellen Frage und kam zu dem Schluss, dass mehrere Parameter eine Rolle dabei spielen, ob es sinnvoll ist, sich rennend durch den Regen zu bewegen. Franco Bocci fand heraus, wie wichtig Körperbau und Körperhaltung bei der Beantwortung des Regen-Lauf-Dilemmas sind. Zudem spielen auch Windrichtung und Windstärke eine Rolle. Denn: Beim Laufen beugt sich der menschliche Körper nach vorne – und bietet dem Regen so eine kleinere Angriffsfläche. Zumindest, wenn es sich um Starkregen handelt, der schräg von vorne herunter regnet.

Auch Kopfgröße und Schulterbreite scheinen eine Rolle zu spielen, ob ein Sprint im Regen zu erwägen ist. Allerdings muss auch der Beugewinkel, die Größe der Regentropfen, die Windgeschwindigkeit sowie die individuelle Form des zu bewegenden Körpers in die Berechnung einfließen. Um das Ganze zu vereinfachen, entwickelte der italienische Physiker gleich eine mathematische Formel, anhand derer die Sinnhaftigkeit des Rennens-im-Regen berechnet werden kann. Theoretisch.

Mathematische Formel soll helfen

Für den mathematisch normal-minderbegabten Menschen dürfte allerdings allein die Zeit des Herausfindens, wie diese Formel auszurechen ist, dazu führen, dass dieser völlig durchnässt und schweißgebadet im Regen steht.

Überhaupt wird mit keiner Silbe die Zeit erwähnt, die rennend im Regen verbracht wird – sind wir hier etwa einer wissenschaftlichen Ungenauigkeit auf der Spur? Oder wird das akademische Viertel in Italien dahingehend interpretiert, dass Zeit generell einfach keine Rolle spielt? Vieles bleibt ungewiss.

Einzige Lösung: Immer Regenschirme parat

Fest steht jedoch, dass ein waschechter Regenschirm den besten Schutz vor Schauern und Starkregen bietet. Zudem können qualitativ hochwertige Stockschirme der eigenen Körpergröße und Substanz entsprechend gewählt werden, so dass der Regen keinerlei Chance hat. Ob Langschirm, Gästeschirm, Golfschirm, Mini-Schirm oder Kinderschirm – auch der Einsatzzweck spielt bei der Wahl eine Rolle, weshalb man bestenfalls über ausreichend Exemplare verfügt.

Dementsprechend beliebt ist und bleibt der Regenschirm als Werbegeschenk – und zwar bei Kunden und Unternehmen gleichermaßen. Schließlich lassen sich Regenschirme praktisch überall mit dem Firmenlogo bedrucken oder mit individuellem Gelaufkleber versehen – und bieten so die perfekte Werbefläche. Verschiedene Drucktechniken tragen zudem zur perfekten Optik bei.