Regenschirme im Kino Kingsman

„Kingsman“ – Achtung: Regenschirme

Mit einer temporeichen Hommage an Regenschirme und die altehrwürdigen James-Bond-Klassiker bringt Regisseur Matthew Vaughn in Kingsman: The Secret Service den Typus des Gentleman-Geheimagenten auf die Leinwand zurück. Als Mitglied eines unabhängigen internationalen Geheimdienstes erweist sich der stets perfekt gekleidete und mit besten Manieren ausgestattete Harry Hart (Oscar-Preisträger Colin Firth) als ein umgänglicher Zeitgenosse. Bis sich zur Bekämpfung des nach der Weltherrschaft trachtenden Milliardärs und Oberschurken Valentine (Samuel L. Jackson) der Einsatz des griffbereiten Regenschirms erforderlich macht.

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Schnupfen ist männlich, Regenschirme nicht?

Die Mär vom unmännlichen Schirm

Wer es sich bei einem Spaziergang durch den Regen unter dem eigenen Schirm gemütlich macht, muss bisweilen den Eindruck gewinnen, dass sich viele Zeitgenossen mittlerweile selbst den flüchtigen Blick auf den Wetterbericht gern einmal ersparen. Allerdings trifft es nicht die ganze Wahrheit, dass die wahlweise mürrisch bis hektisch vorübereilenden Passanten einfach nur ungenügend vorbereitet sind: Schließlich ist das Sich-bis-auf die-Haut-durchnässen-lassen zumindest in Einzelfällen als ein bewusstes persönliches Statement zu verstehen.

Eine kurze Feldstudie wird dabei mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit zu dem Ergebnis führen,

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Nie ohne Regenschirm: Mary Poppins

Eine Art Heilige aller Schirmhersteller

Mary Poppins dürfte wohl die bekannteste Frau der Filmgeschichte sein, die immer einen Regenschirm dabei hat. Allerdings nutzt das magische Kindermädchen die Regenschirme nicht ausschließlich, um sich damit vor dem Regen zu schützen, sondern als außergewöhnliches Fluggerät, mit dem sie die Kinder erreicht, die ihre Unterstützung benötigen. Weiterlesen

Stockschirme im Film – Dramen vorprogrammiert?

Als unverzichtbares Accessoire war dem Regenschirm in dem Musical-Klassiker „Singin‘ in the rain“ eine cineastische Weltkarriere vergönnt. Während die Titelmelodie jener US-amerikanischen Produktion aus dem Jahr 1952 noch immer bei fast jedem Regenschauer als Gute-Laune-Macher aus irgendeinem Radio dudelt, musste sich der treue Nässeschutz in so manchem anderen filmischen Werk mit deutlich freudloseren Rollen zufriedengeben. Schließlich greifen Regisseure mit Vorliebe auf die symbolische Kraft eines Stockschirms zurück: Wird in einem Kinostreifen erst einmal der Schirm aufgespannt, ist der Held – zumindest im übertragenen Sinne – meist ohnehin schon bis auf die Knochen durchnässt.

Die Regenschirme von Cherbourg

Weil dunkle Gewitterwolken besonders gut zu dramatischen und melancholischen Stoffen passen, werden Schirme oft genug von unglücklich Verliebten spazieren geführt. In der französisch-deutschen Co-Produktion „Die Regenschirme von Cherbourg“ (1964) hilft das schlechte Wetter allerdings nicht nur, den bittersüßen Schmerz einer unwiederbringlich verloren gegangenen Jugendliebe zu bebildern, als Inhaberin eines kleinen Schirmgeschäfts hat die Protagonistin Geneviève gewissermaßen schon von Berufswegen mit den Schattenseiten des Lebens zu tun. Prompt steht dem Glück der jungen Dame die Einberufung ihres Auserwählten zum Militärdienst im Weg – in der Folge kann nicht einmal eine gemeinsame Tochter verhindern, dass Geneviève den im Algerienkrieg kämpfenden Guy aus den Augen verliert. Weiterlesen

Gene Kelly: Der Herr der Regenschirme

Singin‘ in the Rain: Regenschirme als gute Laune-Symbol

Der Song „Singin‘ in the Rain“ aus dem gleichnamigen US-Musical gehört zu den wahren Songs für gute Laune an einem regnerischen Tag. Laut den Bestenlisten des Amerikanischen Filminstitutes liegt der Film auf Platz 1 der 25 bedeutendsten Musicalfilme aller Zeiten. Als Hauptdarsteller und Regisseur ist Gene Kelly eng mit dem Film verbunden, der in der Übergangszeit zwischen Stummfilm zum Tonfilm spielt.

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